Skandal am Millerntor

Freitag – Bundesliga – Flutlicht – Dom

Bessere Situation konnte es für den FC St. Pauli am Millerntor nicht geben. Die Hamburger waren gallig auf die 3 Punkte gegen den S05. Doch es sollte anders kommen.

Vorab: Die Leistung des Schiedsrichtergespanns um Dennis Aytekin war wieder einmal sehr fragwürdig.

Da reist sich ein Kriminaloberkommissar der Hamburger Polizei auf dem Platz für den FC St. Pauli den Ar*** auf und. Wofür? Spielabbruch.

Was war passiert?

Wie gesagt, war die Leistung des Schiedsrichter mehr Unterirdisch als alles andere. Viele Situationen völlig falsch eingeschätzt und somit dem Spiel unnötig eine agressive Ausdrucksweise verliehen. So empfand ich, auch nach mehreren Wiederholungen, die Rote Karte gegen Bartels (FC St. Pauli) völlig überzogen. 10 Minuten zuvor gibt Aytekin ein Tor für die Paulianer nicht, da Boll im passiven Abseits steht. So zieht es sich wie ein roter Faden durch das komplette Spiel.

Dann der Aufreger in der 88. Minute. Das Spielgeschehen findet auf der linken Seite in der Schalker hälfte statt. Plötzlich pfeifft Aytekin ab. Da der Ball kurz an der Linie entlang gespielt wurde, denkt jeder an einen unberechtigten Einwurf. Doch Aytekin läuft auf die andere Seite zum Linienrichter, der sich den Nacken hällt. Kurze Absprache: Spielabbruch.

Die Erklärung: Der Linienrichter beobachtet die Situation auf der anderen Seite. Plötzlich fliegt ein voller Bierbecher ins Bild und trifft Ihn mit voller Wucht im Nacken. Der Linienrichter sinkt zu Boden.

Ein Skandal für den deutschen Fußball und traurig für wirklich sympatische Fans und einem klasse Verein.

Sollte das Ergebnis noch jemanden interessieren:

FC St. Pauli – Sch**** 05    0:2

 

Update: Das DFB-Sportgericht hat nun entschieden, das der FC St. Pauli das nächste Heimspiel (Samstag 23. April, 15:30 Uhr) unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen muss.

Zur Urteilsbegründung äußerte sich Sportgerichtsvorsitzender Hans E. Lorenz wie folgt:

„Die Verursachung eines Spielabbruchs stellt einen schweren Eingriff in das Spielgeschehen und den Wettbewerb dar und kann nur mit einer konsequenten Sanktion geahndet werden. Die Sanktion ist auch aus generalpräventiven Gesichtspunkten erforderlich und soll künftigen Rechtsverletzungen vorbeugen. Dabei geht es um den Schutz individueller Rechtsgüter wie die körperliche Unversehrtheit von Spielern, Schiedsrichtern, Offiziellen und Zuschauern sowie die Aufrechterhaltung eines geordneten Spielbetriebs und Wettbewerbs. Dem Sportgericht sind die Initiativen des FC St. Pauli bei der Förderung einer besonderen Fankultur bekannt. Diese werden durch das Urteil nicht infrage gestellt.“

 

Die Sportliche Führung des FC St. Pauli  bezeichnet das Urteil als zu hart.

Bereits am Dienstag hatte das Sportgericht die Partie mit 2:0 Für den S05 gewertet.

 

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Über DerBeile

Ü-30 Jähriger Lüner Borusse, verheiratet, 3 Kinder. Geboren im Norden Deutschlands. Vor langer Zeit in den Ruhrpott gewandert. NUR der BVB Zeige alle Beiträge von DerBeile

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