Archiv der Kategorie: Meisterschaft

Das 1:1 gegen Hoppenheim…

Jaja. Da haben die Hoffenheimer gedacht, sie hätten die 3 Punkte in der Tasche.

Da haben sie die Rechnung aber ohne Toni gemacht. Hier nochmal der absolut geile Freistoss mit Kommentar von Boris Rupert (völlige Extase ;-)):

http://www.youtube.com/v/X404tC-8yjw?fs=1&hl=de_DE

Also ich gebe Boris zu 100% recht mit seiner Meinung…


Wochenende

Das letzte Wochenende hatte es wieder in sich.

Wo der Freitag noch in etwas ruhe endete, fing der Samstag schon stressig an. es stand das Fußballturnier in der Soccer-Hall an. Nun hatten meine Jungs einen Kumpel über Nacht und somit mussten 3 Kinder versorgt und fertig gemacht werden. Nachdem die Meute gestillt und fein rausgeputzt war (Trikot und Jogginganzug an), durften auch meine Frau und ich uns fertig machen. Naja, das Ergebnis des Turniers ist ja in einem anderen Beitrag zu lesen.

Nachmittags haben wir dann die beiden Jungs zu Schwiegereltern verfrachtet und sind dann erstmal gemütlich essen gegangen. Syrtaki in Lünen ist echt eine riesen Empfehlung. Der Sohn der Besitzer spielt ebenfalls bei den Teufelskerlen. Dannach nach Hause und den rest des Abends TV geschaut.

Sonntag früh haben wir beiden uns dann fein gemacht. Um halb Zwölf ging es nach Dortmund. Brunch bei einem Bekannten. Anschliessend einige Runden Kickern + Bier und dann nach Hause (Westfalenstadion Signal Iduna Park). Absolute Hammer Stimmung, wie man es aus Dortmund nunmal kennt. Das Spiel war dann nicht so berauschend und die Schiedrichterleistung erinnerte an die vom Sevilla Spiel. Der Stimmung tat das allerdings keinen abbruch und als DaSilva dann in der Nachspielzeit (90+3) auch noch den Ausgleich schoss… Nee, war schön 🙂

Nach dem Spiel noch ein kleines Bierchen und ab zu Schwiegereltern, die Kinder holen. Auf der Heimfahrt mussten wir den Kindern dann alles vom Stadionbesuch erzählen. Bei einem Tee am abend (war doch recht kalt im Stadion) erzählten die Jungs dann noch von Ihrem Ausflug zum Flughafen. Dann ins Bett um eine neue Woche Kindergarten, Schule und Nachtschicht zu beginnen.


Feyenoords Untergang

In der Ehrendivision, Hollands ersten Liga, ist es am Wochenende zu einem Extremergebnis gekommen.

Nachdem der PSV Eindhoven zur Halbzeit gegen Feyenoord Rotterdam mit 2-0 führte, ging es in der zweiten Spielhälfte so richtig ab. Feyenoord war zu diesem Zeitpunkt bereits nur noch mit 10 Mann auf dem Feld.
Zur Lage: PSV ging als Tabellenführer in das Spiel. Feyenoord, der 14 fache Holländische Meister, trottete bis dahin nur auf Platz 15 wo sie auch bleiben sollten.
25 Minuten lang sah alles ganz gut aus. Dann traf der PSV durch Jonathan Reis zum 1:0.
Kelvin Leerdam sah innerhalb kürzester Zeit 2 mal die gelbe Karte und musste sich mit gelb/rot verabschieden.
Kurz vor der Pause schaffte Ibrahim Afellay dann noch die 2:0 Führung und alles schien weiterhin normal. Dann begann der Untergang Feyenoords. Bis zur 78. Minute traf der PSV noch 8 mal durch Reis (47, 59.), Jeremain Lens (55., 87.), Balazs Dzsudzsak (62., 77.), Ola Toivonen (49.) und dem Ex-Schalker Orlando Engelaar (69.).
Das war die höchste Niederlage in der Vereinsgeschichte von Feyenoord Rotterdam.

Spieltag-10-Niederlande


Spitzenreiter

Der BVB wollte am gestrigen Freitag erstmals seit 2624 Tagen an die Tabellenspitze der Fussballbundesliga springen. Zumindest für eine Nacht gelang das auch. Der BVB siegte in letzter sekunde mit 2:1.

Die erste Chance hatte Lucas Barrios, die er allerdings knapp am Tor der Kölner per Kopf vorbeidrückte (6.). Im direkten Anschluss Riesenglück für den BVB. Lukas Podolski traf mit einem wunderbaren Schuss „nur“ das Lattenkreuz. Den Nachschuss parrierte Roman Weidenfäller glänzend.

Nur wenige Minuten später versuchte Barrios sein Glück erneut per Kopf, scheiterte diesmal allerdings an der Latte (16.).

Das Tor selber wurde dann von Kuba eingeleitet. Kuba links mit kurzpass auf Sahin der schlägt den Ball an den zweiten Pfosten wo erneut Barrios seinen Kopf hinhällt aber wieder nur Alluminium trifft. Der Ball fäjllt Kuba vor die Füße und von dort ins Netz zum 0:1 aus Kölner Sicht.

Bis zur Pause blieb es dann auch bei der verdienten Führung.

Die zweite Hälfte konnte ich dann nur noch über Radio (91.2) verfolgen, was der Spannung aber nichts anhaben konnte. Vielmehr begannen die Kölner den Druck aufzubauen und somit gelang dann Podolski der Ausgleich in der 86. Minute. Poldi liess sich nach dem Tor zu einer äußert Dummen Getse hinreissen indem er per Hand ein provokantes 3:0 (Ergebnis des Länderspiels Deutschland – Türkei) richtung Sahin warf. Dieser war es dann, der nach traumpass Götze den Ball zum 2:1 Siegtreffer einschob (90+1). Bei seinem Freudenlauf kreutzte er Poldis weg, warf sich auf die Knie und zeigte mit dem Finger auf Poldi.

nuri

Poldi wurde daraufhin auf seiner Facebook Seite überlst beleidigt.  Bereits vor dem Spiel wurde der Mannschaftsbus der Borussen von Kölner Chaoten mit Steinen beworfen und beschädigt. Verletzt wurde dabei Niemand.

Nun noch die Tabelle 😉 :
Tabelle


BVB Netradio

Jeder kennt Norbert Dickel, den Held von Berlin. Kennt Ihr auch Boris Rupert?
Die beiden ergeben ein perfektes Paar, wenn es um ein BVB Spiel geht.
Wer also nicht im Stadion ist, der sollte unbedingt mal reinhören.

Das „BVB-Netradio“ überträgt in dieser Saison alle Pflichtheimspiele – sofern sie nicht live im Free-TV gesendet werden – und alle Auswärtsspiele in der Bundesliga.

Bei den Heimspielen besonders schön: Man kann Live bei der Aufstellung dabei sein, die Norbert Dickel vor jedem Spiel überragend präsentiert. Man bekommt die ganze Stadionatmosphäre direkt nach Hause.

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Wusstet Ihr: Deutscher Meister – Rapid Wien

Sieht komisch aus, ich finds irgendwie Geil.

Rapid Wien war mal deutscher Fußball Meister. Hier die Erklärung:

Austragungsmodus 1933 bis 1944

Die Machtübernahme der NSDAP führte zu einer umfassenden Reform des Spielbetriebes in Deutschland. Die großen traditionsreichen Regionalverbände wurden aufgelöst. An ihre Stelle traten 16 Fußballgaue, in denen als höchste Spielklasse so genannte Gauligen eingerichtet wurden. Die 16 jeweiligen Gauligameister durften an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft teilnehmen.

Auch der Austragungsmodus der Meisterschaftsendrunde wurde geändert. Die 16 Teams spielten zunächst in vier Vorrundengruppen in Hin- und Rückspielen die jeweiligen Gruppensieger aus, die im K.O.-System (Pokalmodus) den deutschen Meister ermittelten. Diese Reform stellte einen enormen Konzentrationsprozess im deutschen Fußball dar.

Bis 1938 blieb die Zahl der Gaue konstant, dann erhöhte sich ihre Zahl, zunächst durch die Angliederung neuer Territorien (z. B. Elsass, Österreich, Sudetenland) dann durch Aufteilung der Gaue, da durch die Kriegseinwirkungen des Zweiten Weltkrieges lange Reisen zu Auswärtsspielen nicht mehr durchgeführt werden konnten. So gab es in Deutschland in der Saison 1942/43 insgesamt 29 Gaue (1943/44 31 Gaue) und man kehrte bei der Endrunde 1941/42 wieder zum reinen Pokalmodus zurück.

1941 wurde somit Rapid Wien deutscher Meister nachdem man den FC Schalke 04 am 22. Juni 1941 im Berliner Olympiastadion mit 4:3 besiegte.

Rapid Wien steht sogar auf der Meisterschale:

Meisterschale

Quelle: Wikipedia, Foto: Beile